Willkommen auf der Homepage der Familie Isler!
Hier erhalten Sie in unregelmässigen Abständen Neuigkeiten aus unserer Familie.
Den heutigen DiDay verbrachte ich zum Teil und nicht ganz freiwillig mit der Neuinstallation von iodéOS auf meinem Fairphone 4.
Leider funktionierte das Update von iodéOS 6.14 auf 7.4 mit dem normalerweise zuverlässigen Updater nicht, weshalb eine Neuinstallation nötig wurde. Um die ganze Konfiguration des Handys und aller Apps in Zukunft dokumentiert zu haben, entstand die folgende Anleitung.
Achtung, das Update löscht alle Daten!
Das Update funktioniert nicht wie im Updater beschrieben, siehe Diskussion.
Workaround: Das Fairphone 4 mit iodéOS 7.4 flashen gemäss dieser Anleitung, die ich vor 3 Jahren schrieb.
Achtung, beim Herunterladen der Dateien vom iodéOS Gitlab zuerst auf die Datei klicken, erst dann wird ein funktionierender Download-Link angezeigt.
- Sprache
- WLAN
- Push-Benachrichtigungen: aktiviert lassen
- Datum / Uhrzeit
- Optional: Seedvault
- Ortungsdienste: beide aktiviert lassen
- PIN
- Optional: Fingerabdruck
- Darstellung: dunkel lassen
- Navigation: 3-Tasten-Navigation beibehalten
- iodéOS-Version überprüfen:
Einstellungen / Über... / iodéOS
-> 7.4
- Einstellungen / Über / Build-Nummer: Entwickleroptionen aktivieren
- Einstellungen / Entwickleroptionen / OEM-Bootloader: Aus
- Entwickleroptionen: Aus
- Neustart
-> Jetzt ist iodéOS 7.4 installiert, der Bootloader ist gesperrt und die Entwickleroptionen sind deaktiviert.
- Online-Standortdienst
siehe Diskussion
via Popup oder via Einstellungen / System / MicroG-Einstellungen / Standort / 3-Punkte-Menü / Online-Standortdienst auswählen: BeaconDB
- Einstellungen / Apps / Vorinstallierte Apps: Standard-Apps entfernen
- Kontakte
- Galerie
- Kalender
- Breezy Weather
- Neustart
-> Dadurch werden die entfernten vorinstallierten Apps deinstalliert.
- Einstellungen / Netzwerk / Hotspot: Name und Passwort festlegen
- Einstellungen / Ton & Vibration / Systemtöne: Alle aus
- Einstellungen / Akku / Statusleiste / Akkustand: Im Symbol anzeigen
- Einstellungen / System / Sprache: Deutsch CH
- Einstellungen / System / Tastatur / Autokorrektur: Aus
- Einstellungen / System / Tastatur / Bildschirmtastatur / Heliboard / Optionen / Emoji-Taste: Ein
- Datenschutz / Gerätesperre / Fingerabdruck / Fingerabdrücke hinzufügen
- Datenschutz / Weitere Datenschutzoptionen / SIM-Sperre: Aus
- Startbildschirm antippen und gedrückt halten / Layout & Stil / Layout: 5x7
- Auf dem Startbildschirm zweimal nach unten wischen / Stift antippen: Kacheln nach Belieben anordnen
- FDroid / Einstellungen / Über mobile Daten: Nur selbst initiierte Downloads
- FDroid / Einstellungen / Automatisch installieren: Aus
-> Jetzt ist iodéOS 7.4 einigermassen bequem konfiguriert.
Folgende Apps via FDroid installieren:
- DavX5 CalDAV
- Fossify Calendar
- Fossify Contacts
- Fossify File Manager
- Fossify Gallery
- KeepassDX
- Newpipe
- Nextcloud
- OpenKeychain
- Proton VPN
- Shelter
- Threema Libre
- Tusky
- Nextcloud
- Cloud Domain und Login eingeben
- Ordner "Dokumente" synchronisieren
- KeepassDX
- Vorhandene Datenbank öffnen / Nextcloud
- Einstellungen / Gerät sperren / Biometrische Entsperrung
- Einstellungen / Formulare ausfüllen / Zwischenablage vertrauen: Ein
- iodé
- Einstellungen / Konto: Premium
- Threema Libre
- Das Smartphone mit dem PC verbinden und das Threema-Backup in den Ordner "Download" kopieren
- Threema starten und die Lizenz eingeben
- Backup wiederherstellen
- DavX5 CalDAV
- Aufgaben: nein
- Alle Rechte: Aktiviert
- Ausführung im Hintergrund
- Keine Sicherung
- URL und Anmeldung
- Cloud Domain eingeben
- Gruppen sind Kategorien von Kontakten
- Kalender:
- Einstellungen / CalDAV / Synchronisieren
- Einstellungen / CalDAV / Synchronisierte Kalender verwalten
- Proton VPN
- Anmelden
- Einstellungen / Kill Switch: Beide aktiv
- OpenKeychain
- Auf dem PC den privaten Schlüssel in die Cloud kopieren
- Auf dem Handy den Schlüssel nach "Download" verschieben, da OpenKeychain nicht aus Nextcloud importieren kann
- Privaten Schlüssel importieren
- Öffentliche Schlüssel vom Schlüsselserver importieren
- Thunderbird
- Auf dem PC auf das Mobilgerät exportieren, auf dem Mobilgerät den QR-Code verwenden
- Einstellungen / Konto / Ende-zu-Ende Verschlüsselung / OpenPGP: Aktiviert
- Einstellungen / Konto / Ende-zu-Ende Verschlüsselung / E2E konfigurieren: Privaten Schlüssel verwenden
- Browser
- Mit QR-Code vom PC synchronisieren
- Adresse unten
- 3-Punkte-Menü / Konto / Synchronisieren: Nur Lesezeichen
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Suche / Alternative Suche
Searx
Alternative Such-URL eingeben
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Suche / Standardsuchmaschine: Searx
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Passwörter / Speichern: Nie
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Passwörter / Automatisches Ausfüllen: Aus
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Nur HTTPS: In allen Tabs
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Tracking-Schutz: Stark
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Browserdaten beim Schliessen löschen: Alle ausser Downloads
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Startseite / Zurück springen: Aus (entspricht zuletzt besucht)
- 3-Punkte-Menü / Einstellungen / Startseite / Lesezeichen: Aus (verfügbar unter 3-Punkte-Menü)
- 3-Punkte-Menü / Mehr / Zu Verknüpfungen hinzufügen: de.wikipedia.org
- 3-Punkte-Menü / Mehr / Zu Verknüpfungen hinzufügen: search.ch
- Tusky
- Server und Login eingeben
- Alertswiss
- Meteoswiss
- SBB Mobile
- SBB Mobile
- Profil / Anmelden
- Shelter (Hilft, bösartige Apps einzusperren)
- Shelter soll das Arbeitsprofil erstellen
- Dateien einfrosten
- Kontakte einfrosten
- Aurora Store klonen
- Browser klonen
- Fossify Calendar klonen
- Fossify Contacts klonen
- Fossify File Manager klonen
- iodé klonen
- Proton VPN klonen
- Aurora Store: WhatsApp installieren
- WhatsApp
- Erforderliche Zugriffsrechte gewähren
-> WhatsApp ist im Arbeitsprofil eingesperrt und hat keinen Zugriff auf die privaten Daten.
Weitere bösartige Apps immer im Arbeitsprofil installieren.
https://community.iode.tech/t/fp4-iode-7-status-issue-tracker/7653/30
https://islers.ch/blog/iod%C3%A9os-auf-einem-fairphone-4
https://gitlab.iode.tech/ota/release/-/tree/master/FP4?ref_type=heads
Hier eine Abschätzung, ob die Schweiz mit Wasser- und Sonnenkraft nachhaltig und krisensicher mit Strom versorgt werden kann.
Im Jahr 2024 betrug der Endverbrauch an Strom knapp 58 TWh [1]. Die Schweizer Laufkraftwerke produzierten im selben Jahr 19 TWh [2]. 39 TWh müssten deshalb von Solarstrom abgedeckt werden.
Das Solarstrompotenzial der Schweizer Gebäude (Dächer und Fassaden) liegt bei 67 TWh pro Jahr [3], würde also problemlos reichen. Die installierten Solarstromanlagen lieferten 2024 aber nur 6 TWh [2]. Das sind nur 15% des benötigten Solarstroms. Hier besteht also noch sehr grosser Handlungsbedarf.
Zudem muss die Energie gespeichert werden, denn sie wird ja nicht unbedingt dann produziert, wenn sie benötigt wird. Doch die Schweizer Stauseen können lediglich knapp 9 TWh speichern [4]. Auch wenn nicht der gesamte Jahresstrombedarf saisonal gespeichert werden muss, reicht diese Kapazität nicht aus. Und da sich die Stauseen meist relativ weit weg von den Stromverbrauchern befinden, entstehen Leitungs- und Umformungsverluste, welche kompensiert werden müssen. Auch in diesem Bereich steht die Schweiz also schlecht da.
Eine zusätzliche Herausforderung besteht in der Stabilität des bisherigen Stromnetzes. Rasche Produktions- oder Verbrauchsänderungen werden heute mit dem Zu- oder Abschalten von Kraftwerken ausgeglichen [5]. Mit vielen dezentralen Stromproduzenten funktioniert das aber irgendwann nicht mehr.
Gefragt sind deshalb kreative Lösungen, um:
- Strom zu sparen
- Solarstrom zu produzieren
- Strom zu produzieren, wann er benötigt wird
- Strom saisonal zu speichern
- Das Stromnetz stabil zu halten
Das Energiepotenzial reicht zwar aus, es gibt aber noch ganz schön viel zu tun. Packen wir's also an!
Womit fängst du an?
[1] Tabelle 1, abgerufen 2026-04-03
https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/statistik-und-geodaten/energiestatistiken/gesamtenergiestatistik.html
[2] Tabelle 24, abgerufen 2026-04-03
https://www.bfe.admin.ch/bfe/de/home/versorgung/statistik-und-geodaten/energiestatistiken/gesamtenergiestatistik.html
[3] abgerufen 2026-04-03
https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=74641
[4] abgerufen 2026-04-03
https://www.srf.ch/news/schweiz/energieversorgung-schweizer-stauseen-ueberdurchschnittlich-voll
[5] abgerufen 2026-04-03
https://www.swissgrid.ch/de/home/operation/regulation/grid-stability.html
https://www.energie-lexikon.info/index.html
https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/die-zukunft-liegt-auf-dem-dach-eine-flache-so-gross-wie-glarus-liegt-brach-ld.1513351
https://www.solcheck.ch/sonne
Fingerprinting ist eine Trackingtechnik die es erlaubt, beim Browsen in Internet ein Gerät eindeutig zu identifizieren. Hier der Wikipedia Artikel mit der Erklärung, was Fingerprinting ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fingerprinting_(Trackingtechnik)
Einige Browser bieten Abwehrmassnahmen gegen Fingerprinting und mit folgender Seite kann die Wirksamkeit der Massnahmen geprüft werden:
https://coveryourtracks.eff.org/
Da ich auf einem Laptop mehrere Browser installiert habe, testete ich sie mal durch und zeige hier die Ergebnisse:




Safari schneidet hier am besten ab. Der Server merkt allerdings, dass die Fingerprinting Information zufällig generiert wurde. Entsprechend programmierte Server können daher auf diese Abwehrmassnahme reagieren.
Falls sich jemand gründlicher mit dem Thema sicheres Browsen in Internet auseinandersetzten möchte, empfehle ich die folgende Artikelserie:
https://www.kuketz-blog.de/sichere-und-datenschutzfreundliche-browser-meine-empfehlungen-teil-1/