Am 21. Januar wurde auf der Home Page von SRF ein Beitrag zur Amtseinführung des 47. Präsidenten der USA veröffentlicht.
In diesem Beitrag wird der von Musk gezeigte Hitlergruss verharmlost. Dagegen gingen bei der Ombudsstelle SRG.D 46 Beanstandungen ein, am 22. Januar unter anderem eine von mir. Hier der Wortlaut meiner Beanstandung:
|
Sehr geehrte Damen und Herren, |
Am 26. Februar erhielt ich die folgende Stellungnahme der Ombudsstelle SRG.D.
10667ff_250226_OMB_SB_SRFNews_Verharmlosung_Hitlergruss.pdf
Am 3. März schickte ich folgende Antwort zurück:
|
Sehr geehrte Frau Girsberger, Vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Es ist zu hoffen, dass durch Ihre Einschätzung die Berichterstattung von SRF in Zukunft etwas sachgerechter ausfallen wird, als dass das im beanstandeten Beitrag der Fall war. Freundliche Grüsse |
Ich denke, dass bisher mit 20% des Aufwands 80% des Nutzens erreicht wurde, nämlich dass menschenverachtende Gesten in den ÖR Medien nicht verharmlost werden dürfen.
Ein Weiterzug an die UBI würde im besten Fall zu einem weiteren Rüffel für die Redaktion führen, was aber für die zukünftige Berichterstattung wohl keinen Einfluss hätte.
Ev. würde noch die Ombudsstelle selbst gerüffelt, da sie auf mein Anliegen (und das anderer Beanstandungen) gar nicht eingegangen ist.
Dafür, dass die Ombudsstelle in Zukunft etwas sorgfältiger arbeitet, würde sich der Aufwand ev. lohnen. Doch im Sinne des Pareto-Prinzips lasse ich einen Weiterzug bleiben.